Abschluss der Postkartenaktion für eine Zukunft in Frieden - nicht im Bunker!
3.412 Menschen beteiligten sich seit dem Start im vergangenen Oktober an der Aktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“. Mit dieser forderten sie Verteidigungsminister Pistorius auf, sich gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa und für die Wiederaufnahme von Rüstungskontrollverhandlungen einzusetzen. Zum Abschluss der Aktion anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 organisierte die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ eine Lichtprojektion, eine Zeitungsanzeige und war in München vor Ort.
Hier findest du unseren Rückblick auf den Abschluss der Postkartenaktion.
Lichtprojektion im Vorfeld der Sicherheitskonferenz
Im Vorfeld der Sicherheitskonferenz haben wir eine Lichtprojektion an das Maximilianeum, den Sitz des Bayrischen Landtages, projiziert und konnten so unsere Botschaft eindrucksvoll in Szene setzen: Wir wollen eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!
Zeitungsanzeige gegen Mittelstreckenwaffen im „Freitag“
Am 12. Februar konnten wir dank der Unterstützung von rund 50 Spender*innen eine Anzeige in der Wochenzeitung „der Freitag“ veröffentlichen. Mit dieser haben wir auf das brandgefährliche Comeback der Mittelstreckenwaffen in Europa aufmerksam gemacht.
Protest gegen Mittelstreckenwaffen in den Medien
Zum Abschluss der Postkartenaktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ bzw. zum Auftakt der Sicherheitskonferenz haben wir eine Pressemitteilung veröffentlicht, in der wir Verteidigungsminister Pistorius zu einem Umdenken beim Thema Mittelstreckenwaffen aufgefordert haben. Darin hält unsere Kampagnensprecherin Angelika Wilmen fest:
„Gerade nach dem Aus des New START-Vertrages braucht es Impulse für neue Abrüstungs- und Rüstungskontrollinitiativen. Insbesondere landgestützte Mittelstreckenwaffen müssen dabei in den Blick genommen werden. Denn durch ihre kurzen Vorwarnzeiten stellen sie eine ganz besondere Gefahr für die Menschen in Europa dar. Das kann nicht im Interesse unserer Sicherheit sein.“
Erfreulicherweise wurde die Pressemitteilung hier bei der „jungen Welt“ und hier auf „das Marburger“ veröffentlicht.
Aktivitäten am Wochenende der Sicherheitskonferenz
Aktive aus unserem Kampagnenrat waren am Wochenende der Sicherheitskonferenz in München, um bei den Gegenaktivitäten zur Sicherheitskonferenz für weiteren Protest gegen Mittelstreckenwaffen zu werben und auf den Abschluss der Postkartenaktion hinzuweisen.
Darüber hinaus konnten wir über eine uns nahestehende Person, die auf der Sicherheitskonferenz als Beobachterin vertreten war, in einem Gespräch mit einem Mitarbeiter aus dem Verteidigungsministerium auf die Protestpostkartenaktion hinweisen. Erfreulicherweise wurde sogar ein weiteres Gespräch zum Thema Mittelstreckenwaffen in Aussicht gestellt.
Kommende Aktivitäten
Nach dem Abschluss der Postkartenaktion arbeiten wir als Kampagne nun mit Hochdruck an folgenden zwei Aktivitäten:
- In Kürze erscheint ein Dossier zum Thema Mittelstreckenwaffen, welches wir in Kooperation mit der Zeitschrift „Wissenschaft & Frieden“ herausgeben. Für dieses konnten wir hochrangige und fachkundige Autoren wie Timur Kadyshev, Oberst a.D. Wolfgang Richter, Prof. Dr. Jürgen Scheffran und Jürgen Wagner gewinnen.
- Am 30. Mai wird es große Protestaktionen gegen Mittelstreckenwaffen in Wiesbaden und Grafenwöhr (und möglicherweise in weiteren Städten) geben. Bitte merkt euch diesen Termin unbedingt vor!
