Vergangene Aktivitäten
Seit dem Start der Kampagne im Herbst 2024 gab es eine Vielzahl an Aktionen, mit den wir uns für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen eingesetzt haben. Hier findest du eine Übersicht zu Berichten über unsere bereits zurückliegenden Aktivitäten.

Friedensbewegung lehnt Tomahawk-Kauf ab
Die Kampagne für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen kritisiert den beim NATO-Gipfel vereinbarten Kauf von US-Tomahawk-Marschflugkörpern. Vor zwei Jahren (am 10. Juli 2024) wurde die Stationierung US-amerikanischer Mittelstreckenwaffen in Deutschland angekündigt. Zwar hat Donald Trump die Stationierung im Mai diesen Jahres abgesagt, doch nun kauft die Bundesregierung eigene landgestützte Mittelstreckenwaffen. Auch gibt es mehrere Projekte für die Entwicklung eigener Waffensysteme mit europäischen Partnern. Mit dem Erwerb und der Eigenentwicklung von landgestützten Mittelstreckenwaffen treibt die Bundesregierung ein teures und gefährliches Wettrüsten voran.

Demo-Bericht-Keine-Mittelstreckenwaffen-nirgends-2026
Knapp 2.000 Menschen haben in Wiesbaden unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen! Nirgends“ gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland protestiert. Weitere 250 Menschen kamen im oberpfälzischen Grafenwöhr zu einer parallel stattfindenden Kundgebung zusammen. Mehr als 60 Friedensinitiativen riefen zu dem Protesttag auf.
Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen! Aufrüstungsspirale durchbrechen
Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren, ist eine gute Nachricht für uns und unsere Sicherheit in Europa! Doch wir haben noch einen langen Weg vor uns: Denn kaum wurde die Absage der Stationierung verkündet, wurden schon Rufe aus der Politik laut, in eigener Regie Mittelstreckenwaffen zu entwickeln und zu beschaffen. Wir aber sagen: Keine Mittelstreckenwaffen! Nirgends!

Mehr als 2000 Menschen protestieren für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!
Knapp 2.000 Menschen haben gestern in Wiesbaden unter dem Motto „Keine Mittelstreckenwaffen! Nirgends“ gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland protestiert. Weitere 250 Menschen kamen im oberpfälzischen Grafenwöhr zu einer parallel stattfindenden Kundgebung zusammen. Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hatte mit 60 weiteren Friedensinitiativen zu dem Protest in Wiesbaden und Grafenwöhr aufgerufen.

Abgesagte Stationierung von US-Raketen: Kampagne sieht große Chance für Rüstungskontrolle
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland zu stationieren. Nach Einschätzung des Bündnisses bietet sich jetzt die Chance für neue Fortschritte in der Rüstungskontrolle. Die Bundesregierung muss diese nutzen.

WILPF tritt Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen bei
Die feministische Friedensorganisation WILPF ist das neuste Mitglied in der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Im Gespräch berichtet Ko-Vorsitzende Mariana Lichterbeck, warum sie sich gegen Mittelstreckenwaffen engagieren und gibt einen Einblick in die Arbeit einer der ältesten Frauen-Friedensorganisationen der Welt.

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hat bei der Initiative „Abstimmung 21“ eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft.

Demos in Grafenwöhr und Wiesbaden: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft mit zahlreichen Partnerorganisationen für den 30. Mai 2026 zu Demos in Wiesbaden und Grafenwöhr auf. Zusammen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa! Alle Infos rund um die Demos findest du hier.

Die Stationierung von Mittelstreckenwaffen zum Thema machen. Jetzt abstimmen!
Mit deiner Hilfe kann die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen dieses Jahr eines von drei Themen werden, über das bei der
Volksabstimmung von ABSTIMMUNG21 votiert wird. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein.

Dossier: Rückkehr der Mittelstreckenwaffen
Wir erleben immer wieder: Fundiertes, verständlich aufbereitetes Wissen über Mittelstreckensysteme ist erschreckend schwer zugänglich – obwohl es hier um eine sicherheitspolitische Weichenstellung von enormer Tragweite geht. Mit dem Dossier „Rückkehr der Mittelstreckenwaffen – Warum sie die globale Sicherheit gefährden“ wollen wir das ändern.

Abschluss der Postkartenaktion für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!
3.412 Menschen beteiligten sich seit dem Start im vergangenen Oktober an der Aktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“. Mit dieser forderten sie Verteidigungsminister Pistorius auf, sich gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa und für die Wiederaufnahme von Rüstungskontrollverhandlungen einzusetzen. Zum Abschluss der Aktion anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 organisierte die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ eine Lichtprojektion, eine Zeitungsanzeige und war in München vor Ort.

Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen auf
Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 fordern wir von Bundesverteidigungsminister Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. 3.412 Protestpostkarten werden dazu ans Verteidigungsministerium übersendet. Gleichzeitig wird zu Protestaktionen gegen Mittelstreckenwaffen im Mai aufgerufen.

Anzeigenaktion zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Mit einer Anzeige am 12. Februar in der Zeitung „der Freitag“ wollen wir das Jahr einläuten, in dem wir die Stationierung neuer landgestützter Mittelstreckenwaffen in Deutschland verhindern! Gemeinsam mit dir wollen wir anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ein starkes Zeichen für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen setzen und unsere Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ zum Abschluss bringen. Aus diesem Grund wollen wir folgende Anzeige in der Wochenzeitung „der Freitag“ veröffentlichen.

Friedensorganisationen verurteilen erneuten Einsatz russischer Mittelstreckenwaffe
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ verurteilt den gestrigen erneuten Einsatz der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik auf ukrainisches Gebiet. Dieser zweite Einsatz eines ballistischen landgestützten Raketensystems mittlerer Reichweite, das sowohl konventionelle wie nukleare Sprengköpfe tragen kann, stellt eine weitere massive Eskalation der bestehenden Kriegsdynamik dar und bedroht die Sicherheit ganz Europas.

Mittelstreckenwaffen – warum und kommen sie wirklich?
Was bei Tierschutzbemühungen eine Erfolgsmeldung wäre („Eine Gattung kehrt zurück“), ist im Kontext von Abrüstung eine schlechte Nachricht und brandgefährliche Entwicklung: Landgestützte Mittelstreckenwaffen drohen in größerer Zahl auf den europäischen Kontinent zurückzukommen und könnten in den kommenden Jahren durch ihre immanente Charakteristik und ein sich abzeichnendes Wettrüsten bei der Waffengattung weitere Unsicherheiten in der Region bringen.

Unsere Kampagnenaktivitäten im Jahr 2025
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Angefangen bei unserem Offenen Brief gegen Mittelstreckenwaffen anlässlich der Bundestagswahl über zahlreiche kleinere und größere Aktivitäten bis hin zu unserer Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ – es gab jede Menge zu tun. Im folgenden wollen wir einen Einblick in unsere Arbeit im Jahr 2025 geben.

Berliner Appell jetzt unterzeichnen
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft zur Unterzeichnung des „Berliner Appels“ auf. Dieser von inzwischen mehr als 90.000 Menschen unterstützte Aufruf aus der Friedensbewegung wurde u.a. von Christoph Butterwegge (Armutsforscher); Angelika Claußen (IPPNW-Vorsitzende), Ernst-Ulrich von Weizsäcker (Umweltforscher) und Margot Käßmann (Theologin) und vielen weiteren erstunterzeichnet.

Warum Tomahawk-Marschflugkörper die Gefahr in Europa vergrößern
Die geplante Anschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Bundeswehr erhöht laut Experten das Risiko militärischer Eskalationen in Europa.

Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalationspotenzial
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will.

„Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“
Mit einer bundesweiten Postkartenaktion unter dem Motto „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ ruft die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ dazu auf, Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Abkehr von einer neuen Aufrüstungsspirale zu bewegen.

Postkartenaktion: Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!
Ab 2026 sollen neue US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius treibt darüber hinaus die Beschaffung von eigenen Typhon-Systemen voran, mit denen u.a. Waffen vom Typ „Tomahawk“ und „SM-6“ verschossen werden können.. Bei der Entwicklung europäischer Mittelstreckenwaffen möchte Deutschland eine Führungsrolle einnehmen. Schreibe jetzt eine Aktionspostkarte an Minister Pistorius und fordere ihn auf von diesen gefährlichen Vorhaben Abstand zu nehmen und sich für Rüstungskontrollinitiativen einzusetzen.

Gastbeitrag in Frankfurter Rundschau
Bis zu 35.000 Menschen gingen laut Veranstalter*innen bei den „Nie wieder kriegstüchtig!“-Demos am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf die Straßen. Die Ablehnung der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen und ein Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen gehörten dabei zu den zentralen Forderungen. In einem Gastbeitrag bei der „Frankfurter Rundschau“ argumentiert Kampagnensprecherin Angelika Wilmen (IPPNW), dass Mittelstreckenwaffen die sicherheitspolitische Lage nicht stabilisieren, sondern Gefahren für eine Eskalation zwischen NATO und Russland deutlich erhöhen.

Demo Mittelstreckenwaffen Grafenwöhr Bayern
Am 20. September findet die Kundgebung „Keine Mittelstreckenwaffen nach Grafenwöhr“ statt. Kampagnensprecherin Juliane Hauschulz (IPPNW) äußert sich dazu, warum wir die Kundgebung unterstützen – und wo wir Klarstellungsbedarf sehen.
