Vergangene Aktivitäten
Seit dem Start der Kampagne im Herbst 2024 gab es eine Vielzahl an Aktionen, mit den wir uns für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen eingesetzt haben. Hier findest du eine Übersicht zu Berichten über unsere bereits zurückliegenden Aktivitäten.

Über 4.000 Menschen sagen Nein zu Mittelstreckenwaffen!
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ hat bei der Initiative „Abstimmung 21“ eine Frage zur Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen eingereicht. Das Thema hat es mit 19 weiteren in die nächste Abstimmungsphase geschafft, die bis zum 15. April läuft.

Demos in Grafenwöhr und Wiesbaden: Keine Mittelstreckenwaffen – nirgends!
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft mit zahlreichen Partnerorganisationen für den 30. Mai 2026 zu Demos in Wiesbaden und Grafenwöhr auf. Zusammen stellen wir uns gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland und Europa! Alle Infos rund um die Demos findest du hier.

Die Stationierung von Mittelstreckenwaffen zum Thema machen. Jetzt abstimmen!
Mit deiner Hilfe kann die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen dieses Jahr eines von drei Themen werden, über das bei der
Volksabstimmung von ABSTIMMUNG21 votiert wird. Die Initiative Abstimmung21 setzt sich für mehr direkt-demokratische Elemente auf Bundeebene ein.

Dossier: Rückkehr der Mittelstreckenwaffen
Wir erleben immer wieder: Fundiertes, verständlich aufbereitetes Wissen über Mittelstreckensysteme ist erschreckend schwer zugänglich – obwohl es hier um eine sicherheitspolitische Weichenstellung von enormer Tragweite geht. Mit dem Dossier „Rückkehr der Mittelstreckenwaffen – Warum sie die globale Sicherheit gefährden“ wollen wir das ändern.

Abschluss der Postkartenaktion für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!
3.412 Menschen beteiligten sich seit dem Start im vergangenen Oktober an der Aktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“. Mit dieser forderten sie Verteidigungsminister Pistorius auf, sich gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa und für die Wiederaufnahme von Rüstungskontrollverhandlungen einzusetzen. Zum Abschluss der Aktion anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 organisierte die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ eine Lichtprojektion, eine Zeitungsanzeige und war in München vor Ort.

Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen auf
Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 fordern wir von Bundesverteidigungsminister Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. 3.412 Protestpostkarten werden dazu ans Verteidigungsministerium übersendet. Gleichzeitig wird zu Protestaktionen gegen Mittelstreckenwaffen im Mai aufgerufen.

Anzeigenaktion zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026
Mit einer Anzeige am 12. Februar in der Zeitung „der Freitag“ wollen wir das Jahr einläuten, in dem wir die Stationierung neuer landgestützter Mittelstreckenwaffen in Deutschland verhindern! Gemeinsam mit dir wollen wir anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ein starkes Zeichen für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen setzen und unsere Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ zum Abschluss bringen. Aus diesem Grund wollen wir folgende Anzeige in der Wochenzeitung „der Freitag“ veröffentlichen.

Friedensorganisationen verurteilen erneuten Einsatz russischer Mittelstreckenwaffe
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ verurteilt den gestrigen erneuten Einsatz der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik auf ukrainisches Gebiet. Dieser zweite Einsatz eines ballistischen landgestützten Raketensystems mittlerer Reichweite, das sowohl konventionelle wie nukleare Sprengköpfe tragen kann, stellt eine weitere massive Eskalation der bestehenden Kriegsdynamik dar und bedroht die Sicherheit ganz Europas.

Mittelstreckenwaffen – warum und kommen sie wirklich?
Was bei Tierschutzbemühungen eine Erfolgsmeldung wäre („Eine Gattung kehrt zurück“), ist im Kontext von Abrüstung eine schlechte Nachricht und brandgefährliche Entwicklung: Landgestützte Mittelstreckenwaffen drohen in größerer Zahl auf den europäischen Kontinent zurückzukommen und könnten in den kommenden Jahren durch ihre immanente Charakteristik und ein sich abzeichnendes Wettrüsten bei der Waffengattung weitere Unsicherheiten in der Region bringen.

Unsere Kampagnenaktivitäten im Jahr 2025
Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Angefangen bei unserem Offenen Brief gegen Mittelstreckenwaffen anlässlich der Bundestagswahl über zahlreiche kleinere und größere Aktivitäten bis hin zu unserer Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ – es gab jede Menge zu tun. Im folgenden wollen wir einen Einblick in unsere Arbeit im Jahr 2025 geben.

Berliner Appell jetzt unterzeichnen
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ruft zur Unterzeichnung des „Berliner Appels“ auf. Dieser von inzwischen mehr als 90.000 Menschen unterstützte Aufruf aus der Friedensbewegung wurde u.a. von Christoph Butterwegge (Armutsforscher); Angelika Claußen (IPPNW-Vorsitzende), Ernst-Ulrich von Weizsäcker (Umweltforscher) und Margot Käßmann (Theologin) und vielen weiteren erstunterzeichnet.

Warum Tomahawk-Marschflugkörper die Gefahr in Europa vergrößern
Die geplante Anschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Bundeswehr erhöht laut Experten das Risiko militärischer Eskalationen in Europa.

Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalationspotenzial
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will.

„Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“
Mit einer bundesweiten Postkartenaktion unter dem Motto „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ ruft die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ dazu auf, Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Abkehr von einer neuen Aufrüstungsspirale zu bewegen.

Postkartenaktion: Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!
Ab 2026 sollen neue US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius treibt darüber hinaus die Beschaffung von eigenen Typhon-Systemen voran, mit denen u.a. Waffen vom Typ „Tomahawk“ und „SM-6“ verschossen werden können.. Bei der Entwicklung europäischer Mittelstreckenwaffen möchte Deutschland eine Führungsrolle einnehmen. Schreibe jetzt eine Aktionspostkarte an Minister Pistorius und fordere ihn auf von diesen gefährlichen Vorhaben Abstand zu nehmen und sich für Rüstungskontrollinitiativen einzusetzen.

Gastbeitrag in Frankfurter Rundschau
Bis zu 35.000 Menschen gingen laut Veranstalter*innen bei den „Nie wieder kriegstüchtig!“-Demos am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf die Straßen. Die Ablehnung der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen und ein Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen gehörten dabei zu den zentralen Forderungen. In einem Gastbeitrag bei der „Frankfurter Rundschau“ argumentiert Kampagnensprecherin Angelika Wilmen (IPPNW), dass Mittelstreckenwaffen die sicherheitspolitische Lage nicht stabilisieren, sondern Gefahren für eine Eskalation zwischen NATO und Russland deutlich erhöhen.

Demo Mittelstreckenwaffen Grafenwöhr Bayern
Am 20. September findet die Kundgebung „Keine Mittelstreckenwaffen nach Grafenwöhr“ statt. Kampagnensprecherin Juliane Hauschulz (IPPNW) äußert sich dazu, warum wir die Kundgebung unterstützen – und wo wir Klarstellungsbedarf sehen.

Protestwochen gegen Mittelstreckenwaffen vom Antikriegstag am 1. September bis Ende 2025
Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen. Ab 2026 sollen landgestützte US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Die Bundesregierung beabsichtigt darüber hinaus, eigene Typhon-Startsysteme in den USA zu kaufen, die zum Start von u.a. SM-6-Raketen und für Tomahawk-Marschflugkörper geeignet sind. Gleichzeitig arbeitet Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Staaten daran, eigene Mittelstreckenwaffen zu entwickeln. Auch Russland plant noch in diesem Herbst die Stationierung von Oreschnik Mittelstreckenraketen – die bereits im November 2024 im Krieg gegen die

„Die Sorge vor dem Wettrüsten mit Mittelstreckenwaffen ist enorm!“
Ende Juli traf sich die Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen zur Mitgliederversammlung. Campaigner Marius Pletsch nimmt das zum Anlass um sich zum Stand der Stationierung und den Perspektiven des Protests zu äußern.

Kampagne kritisiert Bundesregierung für geplanten Kauf des Startsystems Typhon und fordert ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ kritisiert den geplanten Kauf des mobilen Startsystems „Typhon“ durch die Bundesregierung. Diesen hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei seinem US-Besuch angekündigt. Von dem System, das einem Sattelschlepper ähnelt, können Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von über 1.600 km gestartet werden. In Frage kommen dafür Marschflugkörper vom Typ „Tomahawk“ und Raketen vom Typ „SM-6“, die zur Flugabwehr oder als ballistische Rakete gegen Bodenziele genutzt werden können.

SPD-Friedensmanifest: Danke fürs Nein zu Mittelstreckenwaffen
Friedensaktivist*innen der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ bedankten sich am Rande des SPD-Parteitages am 27. Juni mit einem Banner bei den Unterzeichner*innen des Friedensmanifests aus der SPD.

Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig“ begrüßt SPD-Manifest
Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ begrüßt ausdrücklich das am 11. Juni 2025 veröffentlichte Manifest „Friedenssicherung in Europa durch Verteidigungsfähigkeit, Rüstungskontrolle und Verständigung“ aus SPD-Kreisen als parteiinternen und gesellschaftlichen Debattenbeitrag. Das Papier ist ein klares Plädoyer für eine Politik der Friedensfähigkeit, der Rüstungskontrolle und Abrüstung. Die Unterzeichner*innen sprechen sich für intensivierte Bemühungen um Diplomatie und vertrauensbildende Maßnahmen und gegen das Anfeuern von Rüstungswettläufen mit destabilisierenden Waffensystemen aus.

Redebeitrag von Thomas Carl Schwoerer in Mainz-Kastel am 10.6.2025
Bei der Mahnwache des Aktionsorchesters „Lebenslaute“ am 10. Juni hielt Kampagnensprecher Thomas Carl Schwoerer eine Rede. In dieser betonte er die Notwendigkeit zur Abrüstung von Mittelstreckenwaffen.
