Warum Tomahawk-Marschflugkörper die Gefahr in Europa vergrößern
Im Interview mit der jungen Welt warnt Kampagnensprecher Simon Bödecker vor den Folgen der geplanten Beschaffung von rund 400 landgestützten Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Bundeswehr. Mit einer Reichweite von über 1.600 Kilometern und extrem niedriger Flughöhe können diese Waffen unbemerkt eindringen und gezielte Erstschläge ermöglichen. Bödecker betont, dass Deutschland durch die Stationierung solcher Mittelstreckenwaffen unter US-Kommando zu einem potenziellen Angriffsziel werde und die Gefahr einer Eskalation mit Russland erheblich steige. Statt vermeintlicher Abschreckung drohe eine neue Aufrüstungsdynamik, die die Sicherheit Europas weiter untergräbt. Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen fordert daher, auf den Kauf der Marschflugkörper zu verzichten und stattdessen ein neues Abrüstungsabkommen für Mittelstreckenwaffen in Europa anzustreben.
Jetzt aktiv werden!
Beteilige dich noch heute an unserer neuen Aktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ und schreibe Verteidigungsminister Boris Pistorius, dass du nicht einverstanden bist mit der Stationierung neuer landgestützter Mittelstreckenwaffen und der dafür benötigten Typhon-Startsysteme.
Mitmachen kannst du hier.
