Warum Tomahawk-Marschflugkörper die Gefahr in Europa vergrößern

Die geplante Anschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Bundeswehr erhöht laut Experten das Risiko militärischer Eskalationen in Europa.
Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalationspotenzial

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will.
„Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“

Mit einer bundesweiten Postkartenaktion unter dem Motto „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ ruft die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ dazu auf, Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Abkehr von einer neuen Aufrüstungsspirale zu bewegen.
Postkartenaktion: Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!

Ab 2026 sollen neue US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius treibt darüber hinaus die Beschaffung von eigenen Typhon-Systemen voran, mit denen u.a. Waffen vom Typ „Tomahawk“ und „SM-6“ verschossen werden können.. Bei der Entwicklung europäischer Mittelstreckenwaffen möchte Deutschland eine Führungsrolle einnehmen. Schreibe jetzt eine Aktionspostkarte an Minister Pistorius und fordere ihn auf von diesen gefährlichen Vorhaben Abstand zu nehmen und sich für Rüstungskontrollinitiativen einzusetzen.
Gastbeitrag in Frankfurter Rundschau

Bis zu 35.000 Menschen gingen laut Veranstalter*innen bei den „Nie wieder kriegstüchtig!“-Demos am 3. Oktober 2025 in Berlin und Stuttgart auf die Straßen. Die Ablehnung der geplanten Stationierung neuer US-Mittelstreckenwaffen und ein Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen gehörten dabei zu den zentralen Forderungen. In einem Gastbeitrag bei der „Frankfurter Rundschau“ argumentiert Kampagnensprecherin Angelika Wilmen (IPPNW), dass Mittelstreckenwaffen die sicherheitspolitische Lage nicht stabilisieren, sondern Gefahren für eine Eskalation zwischen NATO und Russland deutlich erhöhen.
Demo Mittelstreckenwaffen Grafenwöhr Bayern

Am 20. September findet die Kundgebung „Keine Mittelstreckenwaffen nach Grafenwöhr“ statt. Kampagnensprecherin Juliane Hauschulz (IPPNW) äußert sich dazu, warum wir die Kundgebung unterstützen – und wo wir Klarstellungsbedarf sehen.
Protestwochen gegen Mittelstreckenwaffen vom Antikriegstag am 1. September bis Ende 2025

Keine Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland. Entschlossenen Einsatz für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen. Ab 2026 sollen landgestützte US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Die Bundesregierung beabsichtigt darüber hinaus, eigene Typhon-Startsysteme in den USA zu kaufen, die zum Start von u.a. SM-6-Raketen und für Tomahawk-Marschflugkörper geeignet sind. Gleichzeitig arbeitet Deutschland gemeinsam mit anderen europäischen Staaten daran, eigene […]
„Die Sorge vor dem Wettrüsten mit Mittelstreckenwaffen ist enorm!“

Ende Juli traf sich die Kampagne gegen Mittelstreckenwaffen zur Mitgliederversammlung. Campaigner Marius Pletsch nimmt das zum Anlass um sich zum Stand der Stationierung und den Perspektiven des Protests zu äußern.
Kampagne kritisiert Bundesregierung für geplanten Kauf des Startsystems Typhon und fordert ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ kritisiert den geplanten Kauf des mobilen Startsystems „Typhon“ durch die Bundesregierung. Diesen hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius bei seinem US-Besuch angekündigt. Von dem System, das einem Sattelschlepper ähnelt, können Mittelstreckenwaffen mit einer Reichweite von über 1.600 km gestartet werden. In Frage kommen dafür Marschflugkörper vom Typ „Tomahawk“ und Raketen vom Typ „SM-6“, die zur Flugabwehr oder als ballistische Rakete gegen Bodenziele genutzt werden können.
SPD-Friedensmanifest: Danke fürs Nein zu Mittelstreckenwaffen

Friedensaktivist*innen der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ bedankten sich am Rande des SPD-Parteitages am 27. Juni mit einem Banner bei den Unterzeichner*innen des Friedensmanifests aus der SPD.
