Abschluss der Postkartenaktion für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!

3.412 Menschen beteiligten sich seit dem Start im vergangenen Oktober an der Aktion „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“. Mit dieser forderten sie Verteidigungsminister Pistorius auf, sich gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa und für die Wiederaufnahme von Rüstungskontrollverhandlungen einzusetzen. Zum Abschluss der Aktion anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 organisierte die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ eine Lichtprojektion, eine Zeitungsanzeige und war in München vor Ort.
Kampagne fordert Pistorius anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz zum Umdenken bei Mittelstreckenwaffen auf

Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 fordern wir von Bundesverteidigungsminister Pistorius, sich gegen die Stationierung neuer landgestützter US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland zu positionieren. 3.412 Protestpostkarten werden dazu ans Verteidigungsministerium übersendet. Gleichzeitig wird zu Protestaktionen gegen Mittelstreckenwaffen im Mai aufgerufen.
Anzeigenaktion zur Münchner Sicherheitskonferenz 2026

Mit einer Anzeige am 12. Februar in der Zeitung „der Freitag“ wollen wir das Jahr einläuten, in dem wir die Stationierung neuer landgestützter Mittelstreckenwaffen in Deutschland verhindern! Gemeinsam mit dir wollen wir anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 ein starkes Zeichen für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen setzen und unsere Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ zum Abschluss bringen. Aus diesem Grund wollen wir folgende Anzeige in der Wochenzeitung „der Freitag“ veröffentlichen.
Friedensorganisationen verurteilen erneuten Einsatz russischer Mittelstreckenwaffe

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ verurteilt den gestrigen erneuten Einsatz der russischen Mittelstreckenrakete Oreschnik auf ukrainisches Gebiet. Dieser zweite Einsatz eines ballistischen landgestützten Raketensystems mittlerer Reichweite, das sowohl konventionelle wie nukleare Sprengköpfe tragen kann, stellt eine weitere massive Eskalation der bestehenden Kriegsdynamik dar und bedroht die Sicherheit ganz Europas.
Mittelstreckenwaffen – warum und kommen sie wirklich?

Was bei Tierschutzbemühungen eine Erfolgsmeldung wäre („Eine Gattung kehrt zurück“), ist im Kontext von Abrüstung eine schlechte Nachricht und brandgefährliche Entwicklung: Landgestützte Mittelstreckenwaffen drohen in größerer Zahl auf den europäischen Kontinent zurückzukommen und könnten in den kommenden Jahren durch ihre immanente Charakteristik und ein sich abzeichnendes Wettrüsten bei der Waffengattung weitere Unsicherheiten in der Region bringen.
Unsere Kampagnenaktivitäten im Jahr 2025

Ein ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Angefangen bei unserem Offenen Brief gegen Mittelstreckenwaffen anlässlich der Bundestagswahl über zahlreiche kleinere und größere Aktivitäten bis hin zu unserer Postkartenaktion „Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ – es gab jede Menge zu tun. Im folgenden wollen wir einen Einblick in unsere Arbeit im Jahr 2025 geben.
Warum Tomahawk-Marschflugkörper die Gefahr in Europa vergrößern

Die geplante Anschaffung von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Bundeswehr erhöht laut Experten das Risiko militärischer Eskalationen in Europa.
Kauf von Tomahawk-Marschflugkörpern birgt enormes Eskalationspotenzial

Die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ reagiert mit scharfer Kritik auf die Nachricht, dass die Bundesregierung US-Marschflugkörper größerer Reichweite kaufen will.
„Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“

Mit einer bundesweiten Postkartenaktion unter dem Motto „Eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!“ ruft die Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig. Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ dazu auf, Verteidigungsminister Boris Pistorius zur Abkehr von einer neuen Aufrüstungsspirale zu bewegen.
Postkartenaktion: Für eine Zukunft in Frieden – nicht im Bunker!

Ab 2026 sollen neue US-Mittelstreckenwaffen in Deutschland stationiert werden. Verteidigungsminister Boris Pistorius treibt darüber hinaus die Beschaffung von eigenen Typhon-Systemen voran, mit denen u.a. Waffen vom Typ „Tomahawk“ und „SM-6“ verschossen werden können.. Bei der Entwicklung europäischer Mittelstreckenwaffen möchte Deutschland eine Führungsrolle einnehmen. Schreibe jetzt eine Aktionspostkarte an Minister Pistorius und fordere ihn auf von diesen gefährlichen Vorhaben Abstand zu nehmen und sich für Rüstungskontrollinitiativen einzusetzen.
